So langsam ist die Wohnung fertig
Zum Glück verstehen Julia und ich uns wieder richtig gut, so dass ich die Zeit nach der Arbeit, während sie in ihrem Café arbeitet, nicht immer nur dort am PC verbracht, sondern mittlerweile endlich auch mal meine Wohnung auf Vordermann gebracht habe. Denn wenn ich Julia mal mit zu mir nach Hause nehme, soll sie sich hier natürlich auch wohl fühlen. Und auch ich hatte kein Interesse mehr daran, weiterhin nur aus Kisten und Kartons zu leben. Ich entschied mich also auch für eine Komplett Inneneinrichtung, um das Ganze mit einem Mal zum Ende bringen zu können. Als erstes strich ich die Wände der kleinen Zweizimmerwohnung, um ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen. Fürs Schlafzimmer wählte ich helles Orange, fürs Wohnzimmer sonniges Gelb, fürs Bad frisches Blau und für die Küche lebendiges Grün. Passend dazu suchte ich mir Sofadecken, Kissen, ein Plissee als Sonnenschutz fürs Wohnzimmerfenster und andere Einrichtungs- und Gestaltungselemente aus, um ein einheitliches Bild herzustellen.
Nachdem alle Möbel mit Hilfe von Möbelpackern aufgestellt wurden und Außenjalousien zur Verdunkelung ans Schlafzimmerfenster angebracht waren, ging es ans Einrichten meiner Kleidungsstücke, Accessoires, des Geschirrs usw., was sich bisher alles noch hauptsächlich in Kartons auf dem Fußboden befand. Ich brauchte sehr lange dafür, mich genau zu entscheiden, wo was stehen oder liegen sollte und war am Ende sehr beruhigt, dass die Möbel wenigstens für all meinen Kram ausreichten. Auch eine neue Kaffeemaschine hatte ich endlich gekauft, die nun einen Ehrenplatz in der Küche einnahm. Und da Julia und ich uns schon etwas besser kennen, werde ich sie bald zu mir auf einen Kaffee einladen und hoffen, dass ihr meine fertige Wohnung auch so gut gefällt wie mir. Wurde ja auch Zeit! – Ach, und wenn es weiter so funkt zwischen uns beiden, dann werde ich mal sehen, ob wir uns nicht auf Städtereisen Dresden, Leipzig, München oder andere schöne Kulturmetropolen gemeinsam anschauen wollen.